28.01.2012

Kunst braucht Geld

28.01.2012
Der arme Poet - ein Klischee?

Meyhome  / pixelio.de
 Kunst und Kultur brauchen Geld. Das ist eine Binsenweisheit. Eine noch größere Binsenweisheit ist die Tatsache, dass - von extrem wenigen berühmten Ausnahmen abgesehen - Künstler am wenigsten über Geldmittel verfügen. Das war schon zu Zeiten von Vergil und Horaz der Fall, das änderte sich nicht im Italien der Medici. Mozart starb bitter arm, die europäische Avantgarde hungerte gleich im Kollektiv. Bis ihre Werke Millionenbeträge wert waren - posthum in den meisten Fällen. Das große Geld machten die Galeristen und Sammler, die Kunstspekulanten.

Es hat sich nicht viel geändert. Man schaue sich die Honorare von Schauspielern an kleineren Stadttheatern oder in Nebenrollen von Fernsehserien an; man frage Bildende Künstler oder Bildhauer, wie oft sie eins ihrer Werke verkaufen können. Zeitgenössische Komponisten - leistet sich unsere Gesellschaft die überhaupt noch? Und wovon leben sie, wie bekommen sie ihre Werke auf die Bühnen? Balletttänzerinnen - brutale Arbeit, lächerlich das Einkommen! Freie Musiker, Übersetzer, Kostümbildnerinnen, Fotografen? Auch die Garantiesummen für Autoren, die im Geschäft sind, sinken kontinuierlich, selbst bei den Schriftstellern bricht der "Mittelstand" weg.

Unsichtbare Querfinanzierung

Im Gegensatz zu früher scheint sich unsere Gesellschaft daran gewöhnt zu haben, dass eine echte historische Entwicklung hier nie stattgefunden hat. Selbst die Künstler haben sich arrangiert. Man lebt von einem kleinen Erbe, von Partnerin oder Partner, manchmal sogar noch von den Eltern. Man hat einen sogenannten "Brotberuf", weil das vernünftig ist und weil alle das so machen müssen. Dass man sich mit der Doppelbelastung, die bei Menschen mit Kindern zur Dreifachbelastung wird, womöglich aufreiben könnte - daran denkt man erst, wenn man älter wird und die Altersversorgung knapp zu werden droht. Und weil man "nebenbei", für die Kunst, nicht jeden bürgerlichen Beruf ausfüllen könnte, schlägt man sich mit mehreren "Brotjobs" gleichzeitig herum, unterbezahlten oft. Oder man liefert sich an ein Stipendienleben aus, das in jungen Jahren wertvolle Kontakte in die sogenannte Hochkultur verspricht und ein relativ sorgenfreies Leben. Bis man irgendwann aufwacht: zu alt, zu eingefahren vielleicht, um plötzlich auf eigenen Beinen zu stehen. Freiheit kostet zuerst einmal Geld.

Es nutzt natürlich nichts, zu jammern. Und der Antrag auf Sozialhilfe und andere Beihilfen, die so vielen Künstlern zustehen, machen auch nicht wirklich glücklich auf Dauer. Zeit, über Geld zu sprechen. In diesem Falle auf Buchautoren bezogen - denn jede Kunst gehorcht eigenen Gesetzen. Die Arbeit an einem Buch will "querfinanziert" werden. Horaz und Vergil hatten dafür einen Herrn namens Gaius Cilnius Maecenas, der einer wichtigen Einrichtung der Kunst- und Kulturwelt den Namen lieh: dem Mäzenatentum. Maecenas darf sich auch im Jenseits noch stolz an die eigene Brust schlagen: Ohne ihn hätte die Menschheit ohne diese wundervolle lateinische Dichtung leben müssen. Sie hätte gelebt, hätte das Fehlen sicher nicht bemerkt. Aber dieses Leben wäre auf bald 2000 Jahre ärmer gewesen. Ärmer im immateriellen Sinne.

Ist doch alles ganz einfach! Ich schreibe ein Buch, ein Verlag gibt mir einen Vertrag, ich werde bezahlt. Was an Geld fehlt, erarbeite ich im "Brotjob". Außerdem schustern Ehepartner und Freunde und Verwandte ... das Übliche eben. Weil die Verlage immer weniger im Voraus zahlen (viele meiner Kollegen bekommen trotz ihres Ansehens gar keine Garantiesumme oder maximal 2000-3000 Euro), muss der Brotjob immer mehr einbringen. Kann er das? Wann frisst welcher Job zuerst den Künstler auf? Wer vom Geld eines Partners oder einer Partnerin lebt, macht im Grunde nichts anderes als Horaz oder Vergil. Die waren mit ihrem Mäzen nur nicht verheiratet.

Zusatzfinanzierungen

In Zeiten, in denen zuerst an Kunst und Kultur gespart wird, rückt die Privatfinanzierung wieder ins Rampenlicht. Künstler müssen sich etwas Neues einfallen lassen. Verlässt man den Bekanntenkreis, gibt es für Autoren theoretisch drei Möglichkeiten, von denen die ersten zwei historisch sind:
1. Mäzenatentum
Ein Mäzen ist eine Person, die den Künstler mit Geld oder geldwerten Mitteln unterstützt, ohne eine direkte Gegenleistung zu fordern.
2. Sponsoring
Ein Sponsor ist eine Person, Organisation oder Firma, die Geld-, Sach- und / oder Dienstleistungen zur Verfügung stellt und eine Gegenleistung erwartet, die in der Regel den eigenen Zielen in Kommunikation und Marketing entgegen kommen muss.
3. Crowdfunding
Der Künstler erhält direkt aus dem Publikum Geldspenden, für die er je nach Höhe ein kleines Gegengeschenk verspricht. Gleichzeitig hält er seine "Fans" per Social Media auf dem Laufenden über sein Projekt.

Ich treffe immer wieder auf Kolleginnen und Kollegen, die es nicht wagen, einen dieser Wege zu beschreiten. Manche sagen, sie täten sich schwer, zu "betteln" oder "den Bittsteller zu machen". Andere finden es sogar verwerflich, Geld von Privatmenschen anzunehmen, das nicht aus der Verlagskasse kommt. Trotzdem verhandeln sie nicht mit dem Verlag um mehr Einkommen. Ist es wirklich "schmutzig", sich als Künstler finanzieren zu lassen? Ist man wirklich ein kleiner Bettler weit unter Augenhöhe?

Der Selbstwert

Zugegeben, auch ich bin ein Mensch, dem es schwer fällt, um Hilfe zu bitten. In einer Gesellschaft, die auf Profit und Erfolg gepolt ist, gibt man nicht gerne zu, wenn man gerade mal wieder den Kühlschrank nicht füllen kann, weil man sich einen dieser "nutzlosen" Berufe ausgesucht hat. Menschen, die mir in solchen Situationen großzügig geholfen haben, haben mich aber eines gelehrt: Mein Schreiben ist nicht "unnütz". Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Kunst und Kultur müssten eigentlich längst in den Rang eines "Lebensmittels" erhoben sein. Auch wenn man die Arbeit des Künstlers nicht in Einheiten messen kann und ein Buch nicht nur aus Quote und Profit besteht: Da draußen gibt es tatsächlich Menschen, die künstlerische Arbeit zu schätzen wissen. Ich bin keine Bettlerin, ich habe etwas zu bieten. Und das erarbeite ich hart. Die Zeit, in der ich hart daran arbeite, muss irgendwie finanziert werden. Ich verdiene mein Geld im doppelten Wortsinn.

Also weg mit der Idee vom Bittsteller! Zuerst einmal muss ich mir des Wertes meiner Arbeit und meiner selbst sicher sein. Und dann muss ich mir klar machen, was denn mein Gegenüber von meiner Arbeit haben könnte! Und schon funktioniert es nicht mehr, wie man gemeinhin Autoren gern ausnutzt: Ach komm, verzichte doch auf dein Honorar, mach es für mich umsonst, ich mache ja im Prinzip Werbung für dich! Wie viele KollegInnen lesen umsonst, indem sie sich derart erpressen lassen. Wie viele KollegInnen schieben mal schnell einen Text unter der Hand durch, weil Texten ja nichts wert sein kann, wenn sie kein Selbstwertgefühl haben.

Andersherum wird ein Schuh draus. Wenn wir irgendwo auftreten, leihen wir einem Veranstalter unseren Namen, unser Renommée. Im Idealfall bringen wir unser beider Stammpublikum zusammen - das ist dann echtes Teamwork. Im Normalfall profitiert ein freier (!) Veranstalter von der Verlagswerbung, vielleicht der Werbung im Buchhandel, der anwesenden Presse - und von all den Aktivitäten eines Autors und dessen Fans. Warum also nicht auch einmal an eine Institution herangehen, die für Künstler unerschwingliche Preise verlangt und fragen, wie einem der Veranstalter entgegen zu kommen gedenkt? Saalmieten sind keine Fixsterne. Solch ein Vorgehen würde unter Sponsoring fallen: Der Autor macht sich vor der Verhandlung einen Plan, was der Veranstalter von ihm hat. Und das ist alles bares Geld wert!

Die Zweierbeziehung

Wie dieses kleine Beispiel zeigt, lebt die Vergabe von privaten Geldern von einer fruchtbaren Zweierbeziehung. Ein Geldgeber, zu welcher Sorte er auch gehören mag, will wissen, wofür er investieren soll. Keiner spendet ins Blaue hinein. (Selbst der Fan mit 5 Euro Beitrag ist neugierig!) Und dann ist es wie mit allen menschlichen Beziehungen: Sie leben nur, wenn beide Seiten aufeinander zugehen. Wie weit und wie sehr ich mich selbst "verkaufe", das habe ich immer selbst in der Hand. Ein Literaturfestival kann sich sponsern lassen und für Atomstrom werben. Es könnte aber auch Nein sagen und sich andere Sponsoren suchen. Ein Autor, der nicht berühmt genug ist, um Sponsoren etws zu geben, kann sich Mäzene oder die Crowd suchen. Aber er wird umdenken lernen müssen.

Es ist im Grunde nicht anders als bei einem Verlagsvertrag. Kein Verlag kauft ein Manuskript nur, weil es gut geschrieben ist. Ein Verlag kauft interessante und tolle Manuskripte, aber auch vermarktbare Autorenpersönlichkeiten, von denen er sich langfristig Wirkung für seinen Verlag verspricht. Er kauft Projekte, die ausreichend Profit versprechen, für die er bereits ein Stammpublikum hat, die sich werbetechnisch leichter einbauen lassen als andere etc. Eigentlich denkt ein Verlag so ähnlich wie ein Sponsor. Nur muss ich mir als Autor nicht darüber den Kopf zerbrechen. Für private Geldgeber muss ich nachdenken: Welche Art von Finanziers haben etwas von meinem Projekt, wer passt am besten dazu? Was habe ich als Persönlichkeit zu bieten - bin ich interessant genug? Warum soll jemand auf mich und meine Geschichte abfahren und nicht auf die von hundert anderen? Was hat meine Geschichte zu bieten? Ist sie es wert - kann sie tatsächlich ein Publikum erreichen? Was lässt sich aus der Geschichte noch so alles machen an Zweitverwertungen, Auftritten, Aktionen? Wohl gemerkt - hier geht es um echte Sponsoren und Mäzene - Crowdfunding und der Kontakt mit dem Publikum läuft ganz anders ab.

Raus aus dem Elfenbeinturm

Wer private Gelder möchte, muss den Elfenbeinturm verlassen. Selbst hinter dem altruistischsten Mäzen, der seinen Namen nicht preisgeben möchte, steht ein imaginäres Publikum. So ein Mensch hat sich entschieden, einem Künstler Geld zu geben. Er hätte damit auch verreisen können, es verjubeln oder aus dem Fenster werfen. Er hat dieses Geld selbst irgendwann verdient. Für seine Entscheidung will er etwas über das Projekt erfahren. Ihn interessiert nicht, ob sich die zwei Hautfiguren im achten Erzählstrang in die Haare bekommen. Was aber könnte ihn interessieren? Das herauszufinden, ist die Aufgabe des Künstlers. Es kann so unterschiedlich sein, wie Menschen eben sind. Erst recht im Crowdfunding muss ich an die Öffentlichkeit. Und deshalb empfiehlt sich eine solch zeitlich streng begrenzte Aktion auch erst in einem Stadium, in dem man bereits genug in der Hand hat. In dem man weiß, wie man sich als Persönlichkeit und das Projekt öffentlich präsentieren kann.

Förderung kann übrigens auch stattfinden, ohne dass man Geld in die Hand nimmt. Selbst Künstler, die keinen Cent übrig haben, können andere Künstler fördern: Indem sie etwa ein Buch besprechen, von dem sie selbst total überzeugt sind und dem sie mehr Leser wünschen. Indem sie einen Kollegen, dessen Arbeit sie schätzen, ihrem Verlag, ihrer Agentur oder anderen Branchenbeteiligten empfehlen. Indem sie Newcomern, die sie für talentiert halten, öfter einmal mit Rat oder Kritik zur Seite stehen. Und andere Leser können am besten immer zwei Dinge tun: Die jeweiligen Bücher kaufen, kaufen und verschenken - und über diese Bücher reden, zur Mundpropaganda beitragen.

Aber auch hier gilt: Ich muss von einem Autor und seinem Projekt irgendwie überzeugt sein. Nur dann kann ich mich nachhaltig und ehrlich engagieren. Nur dann entsteht nicht der Eindruck, eine der beiden Seiten sei "gekauft". Warum soll das mit privaten Finanzierungen nicht ähnlich laufen? Es ist eine Sache der Sympathie und Überzeugung, der Arbeit und der Idee dahinter, der Persönlichkeit und ihres Talents - aber ganz und gar nicht irgendeiner Bettlerattitüde oder leichten Käuflichkeit. Wer bettelt, hat bereits verloren. Denn wer sollte für etwas bezahlen, das selbst dem Schöpfer nichts wert ist?

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8 Kommentare:

thorsten nesch hat gesagt…

wenn mir ein mäzen 2000 euro pro monat lebenslang mit inflationsanpassung geben würde, könnte er mit meinen romanen meinetwegen millionär werden - das wichtige: ich hätte meine ruhe, zum schreiben.

PvC hat gesagt…

Du verlangst ungeheuer viel ohne Garantien. Bei solchen Wünschen solltest du wohl besser eine Mäzenin heiraten ;-) Aber da gibt's auch keine lebenslange Garantie mehr ... die Leute, denen man Geld gibt, kann man sich ja heutzutage bekanntlich aussuchen ;-)))

R.C.N. hat gesagt…

Dem Höhlenmaler vor 30.000 Jahren plusminus hat man sicherlich nicht gesagt: "Sei du mal unser Höhlenmaler, den Rest erledigen wir." :-)

PvC hat gesagt…

Du meinst, der hat nichts vom Bisonbraten abbekommen, wenn er vor lauter Malen nicht mehr zum Jagen kam? ;-)

heinrich11 hat gesagt…

Ich treffe immer wieder auf Kolleginnen und Kollegen, die es nicht wagen, einen dieser Wege zu beschreiten.

Ich habe eine Idee, woran das liegen könnte, das Künstler oft auf Ablehnung stoßen, wenn sie Geldgeber suchen.

Es gibt ja nun sehr unterschiedliche Kunstrichtungen, die von den bürgerlichen Mitmenschen auch unterschiedlich betrachtet werden.
Poeten sind selbstverständlich immer arm. Da die meisten bedeutenden Poeten aber tot sind, kann man denen ja nichts mehr spenden!
(Roman)Schriftsteller sind immer reich und berühmt. Das sieht man ja an Beispielen wie Stephen King oder J.K. Rowling. Da ist Sponsoring ja völlig überflüssig.

Maler sind auch arm, weil sie so weltfremd sind, für eine mit zweifarbiger Acrylfarbe bepinselte Leinwand 800 Euro zu verlangen und so etwas natürlich niemand kauft. (O-Ton Galeriebesucherin)

Bei Sängerinnen und Sängern hat sich das Bild etwas verändert, seit viele unbekannte Talente durch D.Bohlen und Konsorten durch das TV geschleift werden und reich und berühmt werden!

Schauspieler sind durch die Bank berühmt und reich. Es gibt nur leichte Unterschiede in den Verdienstmöglichkeiten zwischen Hollywood und deutschen Fernsehserien. Nur durch den australischen Dschungel erfahren wir, das es auch Promis mit Steuerschulden geben soll.
usw...usw...

Die Lösung sehe ich darin, dass ein Künstler nicht so einseitig arbeiten darf.
Nehmen wir einen Journalisten als Beispiel, der nebenbei Talkshows moderiert, Bücher schreibt, sich zum Sprachpapst ernennt und leitende Posten in Verlagen annimmt. Oder Sänger, die Rollen in Spielfilmen übernehmen, Theater spielen, für gemeinnützige Organisationen arbeiten - die dürfen auch Bücher schreiben und verkaufen, die natürlich kein Verlag annehmen würde, wenn diese Leute "nur" schreiben.

Also: ERST berühmt werden - danach kann man schreiben, malen, singen, schauspielern wie man will, auch wenn man es nicht kann.

Ganz einfach! Oder? ;)

Gruß Heinrich

PvC hat gesagt…

Lieber Heinrich,
Sie haben die Situation sehr realistisch analysiert, wie sie ist - und wenn man sich das als Künstler so anschaut, könnte man sich die Kugel geben ... Aber Künstler sind zum Glück nicht nur realistisch, was das Überleben doch grundlegend erleichtert. Und ob wir es je schaffen werden, zur totalen Wollmilchsau zu mutieren? ;-)

Ich denke, jeder muss das ganz allein für sich beantworten: welche Sorte Publikum will ich eigentlich? Wo entstehen fruchtbare Beziehungen (nicht immer nur finanziell gedacht)?

Ich persönlich habe für mich den Weg gefunden, "think big" zu wagen: in Bezug auf meine Ideen, auf die Wagnisse und Risiken, um sie ins Leben zu holen. Aber nur dort. Und dann, wie der Slogan so schön sagt: "act local (durchaus mit Visionen)".

Eine gesichtslose Masse kann ich nicht bewegen, so einträglich sie vielleicht wäre. Ich kann aber durchaus an mein Publikum ran, heute besser denn je. Dort Menschen berühren, die etwas weitertragen ...

Warum soll das bei Sponsoren oder Mäzenen eigentlich anders sein? Wie gesagt, ich kann nur für die Literatur sprechen ... Ich hörte das gerade, wie jemand fragte: "Sag mal, ich habe nun drei Schriftsteller zur Auswahl, was meinst du, wen soll ich fördern? In wen soll ich investieren?" Da geht es um Fragen der Professionalität, ob Eintagsfliege oder nicht, um die Frage, wie die Themen des Schriftstellers zu den eigenen Interessen stehen etc.

Aber sind das nicht ganz genau die gleichen Fragen, die sich Verlage stellen und denen wir uns im Exposée schon stellen müssen? Wir müssen nur einfach anders über die eigene Arbeit urteilen - aber das machen wir bei jeder Verlagsbewerbung auch. Ich könnte mir vorstellen, dass man auf lange Sicht von solch einer Art Mäzen mehr hat, als wenn die gesichtslose Bank einen fördert, nur weil die roten Bilder gerade so schön zur neuen Werbekampagne in Blau passen.

War Kunst je einfach? ;-)
Schöne Grüße,
Petra

heinrich11 hat gesagt…

Liebe Petra,
ich habe meine "realistische Betrachtung" eben von der Ironie befreit, indem ich mir den Herrn Nesch angeschaut habe.
Dieser begabte, kreative, talentierte, vielseitige und fleißige Mann ist auch noch kein Millionär.

Es ist immer schön, in PvCs Blog zu schauen und die Kommentatorinnen und Kommentatoren zu "verfolgen". R.C.N kannte ich schon, aber Thorsten Nesch war wieder ein interessanter "Neuzugang" für meine doch sehr kleine Literaturwelt. :)

Gruß Heinrich

PvC hat gesagt…

In der Tat, ich entdecke hier auch immer wieder interessante Leute. Thorsten Neschs Ausführung zum "Hybridautor" fand ich herrlich!

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